Für die Presse
"BANK DES JAHRES 2011"

Die Bürgschaftsbank Brandenburg ist von der Oskar-Patzelt-Stiftung als „Bank des Jahres 2011“ ausgezeichnet worden. „Damit sinnvolle Vorhaben nicht an fehlenden Sicherheiten scheitern“ ist das Motto der Bürgschaftsbank Brandenburg. Diese Einstellung wird nun im Rahmen des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ mit dem Titel „Bank des Jahres“ honoriert.


Der von der Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene „Große Preis des Mittelstandes“ ist Deutschlands wichtigster Wirtschaftspreis. Niemand kann sich für diesen Preis selbst bewerben - man muss von Dritten nominiert werden. Die Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH wurde durch die IHK Cottbus und die Firma „REDLICH - Unternehmen beraten“ als „Bank des Jahres“ nominiert.

 

In der Begründung für die Preisverleihung hieß es, „Die Bürgschaftsbank kann durchaus als ‚Baumschule für das Unternehmertum’ bezeichnet werden. Die Bürgschaftsbank Brandenburg ist überdurchschnittlich am Wirtschaftswachstum der kleinen und mittelständischen Unternehmen im Land Brandenburg beteiligt. Ihr Anteil an den in Deutschland betragsmäßig bewilligten Bürgschaften lag 2010 bei sieben Prozent. Im selben Zeitraum betrug der Anteil des Landes Brandenburg am deutschen Bruttoinlandsprodukt 2,2 Prozent. Damit liegt der Anteil Brandenburgs mit 300 Prozent über dem Durchschnitt in der Bundesrepublik.“


Die Bürgschaftsbank Brandenburg ist als Selbsthilfeeinrichtung der mittelständischen Wirtschaft im Land Brandenburg tätig und war eine der ersten Bürgschaftsbanken in den neuen Bundesländern. Im September 1990 nahm sie als Zweigstelle
der Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen die Bankgeschäfte auf. Einen Monat später wurden die drei ersten Bürgschaften in Höhe von insgesamt 508.000 DM vergeben. Am 23. April 1991 begann sie nach dem Eintrag ins Handelsregister
offiziell als Bürgschaftsbank Brandenburg.


62 Prozent der Unternehmen in Deutschland erhalten laut einer Umfrage der KfWBankengruppe aus dem Vorjahr wegen fehlender Sicherheiten keine Kredite. Bei zukunftsträchtigen Vorhaben werden die fehlenden Sicherheiten durch eine i. d. R. 80prozentige Ausfallbürgschaft der Bürgschaftsbank gegenüber der Hausbank ersetzt. Der Bürgschaftshöchstbetrag pro Kreditnehmer liegt bei einer Mio. Euro; beginnt jedoch durchaus auch unter 10.000 Euro. Die mit einer Bürgschaft begleiteten Unternehmen gehören ausschließlich dem Mittelstand (KMUDefinition
der EU) an. Starkes Gewicht haben die Existenzgründer (bis zu 40 Prozent).


Zum 20-jährigen Firmenjubiläum (2010) erreichte die Bürgschaftsbank Brandenburg das beste Geschäftsergebnis seit Gründung. Das bezieht sich sowohl auf die bewilligten Stückzahlen und Kreditvolumen als auch auf die über 2.100 Unternehmen mit mehr als 390 Mio. Euro verbürgten Kreditvolumen im Bestand. Hinter den 421 im Jahr 2010 übernommenen Bürgschaften steht ein verbürgtes Kreditvolumen von 118 Mio. Euro, ein Zuwachs von 25 Prozent (Stück) bzw. 36 Prozent (Volumen) gegenüber dem Vorjahr. Zum Vergleich: 1991 wurden 214 Bürgschaften mit einem Bürgschaftsvolumen von 49 Mio. DM genehmigt. Von den rund 80.000 umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen im Land Brandenburg konnte die Bürgschaftsbank Brandenburg seit ihrer Gründung bisher über 6.000 Unternehmen begleiten.

 

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